Andreas Reichel
Andreas Reichel (*1962) Studium Malerei in Alfter (Bonn) sowie Malerei und Kath. Theologie in Freiburg i.Br. /Bildender Künstler /Bühnenbild /Konzeptionelle Arbeit „reichsapfelsaftkunde“, darin „die bibliothek der ockerrücken“ Künstlerbücher und Objekte /Professur für Malerei /Zahlreiche Ausstellungen im In- und Ausland, literarische Publikationen
4 Fragen an Andreas Reichel
Ich traue keiner Farbe über den Weg, lasse nur Formen und Worte und Wege gelten. Will immer einen Boden gründen, und unter das Bodenständige einen doppelten Boden einziehen, also hochtrabend, also: be a poem all the time.
Es gibt Regeln und handwerkliche Prinzipien, an denen man Kraft sammeln kann und gewinnen. „Ihr könnt eigentlich alles machen, was ihr wollt, und am besten ihr wollt etwas, also gestalten und ausbauen. Ihr könnt loslegen, aber ich werde euch zeigen, wie man es besser machen kann.“
Ich finde Voudou gut, und Niemandsland, etwa Verkehrsinseln und Poetry Slam.
Ideen haben ist großes Kapital. Jede Idee ist gut. Sie kommen und gehen. Manche schreien, manche glühen wie Feuer, manche muss man auf Eis legen. Im Unterricht können wir sie filtern, pflegen und auf Herz und Nieren prüfen. An gemeinsamen Übungen entwickeln wir Begriffe und Kriterien und diskutieren. Daneben muss die Ausarbeitung eines Werks eigenwillig, frech und individuell geschehen.