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Dora Seaux

Dora Seaux

 

– LUCA SCHOOL of ARTS Gent Belgium 
– UMPRUM Praha CZ 
– ALANUS HOCHSCHULE Alfter/Bonn
– Lehrtätigkeit, Hochschulen & Ausbildungsstätten im In- und Ausland 
– Zwenk: Firma für Farbe und Form /Art Director 
– DKO Gent, Fortbildung in Trickfilm 
– Realisationen Freie & Angewandte Kunst 
– Ausstellungen europaweit 
– Atelier in Gent/ Belgien

4 Fragen an Dora Seaux

WAS BEWEGT DICH IN BEZUG AUF DEINE EIGENE KÜNSTLERISCHE ARBEIT? 

Einmal durch äußerliche Situationen in meinen Umfeld oder: wo ich gerade bin, etwas, was ich sehe , etwas Ungewohntes, das mir auffällt, worüber ich überrascht bin, etwas Lustiges, um daraus eine Geschichte zu machen, die mich zur Malerei oder Grafik oder auch zum Film inspiriert und weiter bewegt . Es kann auch eine aktuelle oder historische Geschichte sein, ein Musikstück, ein Tanztheater, das dazu inspiriert, dieses farblich umzusetzen mit vielen Variationen, die ich selber während des Prozesses entdecke und erfinde oder, wo eine spannende Serie sich entwickelt, je nach Technik, die ich dafür verwende. Beispiele dafür sind Menschen auf der auf der Straße, auf dem Markt, Kinder im Spiel, Mensch und Tier, Natur und Landschaft.
Es kann aber auch ein verrückter, komischer Zusammenhang sein, der mich zwingt, etwas farbig-grafisch darzustellen. Dies alles ist eine lebendige Inspirationsquelle und damit ein Geschenk, das mich bewegt.  

WAS MÖCHTEST DU BEWEGEN? IN BEZUG AUF DIE KÜNSTLERISCHE VERMITTLUNG.

Bei der Vermittlung sollte „ein Funke überspringen“!
Dabei gibt es Unterstützung, falls Inspiration benötigt wird oder Umwandlungsprozesse begleitet werden sollen. Oft liegt die Lösung ja im unmittelbaren Umkreis.
Anfangen und TUN: die Fläche lacht einen an (mehrere Flächen lachen einen an!) - das, was sie verletzt und berührt, z.B. durch Kritzeln , Wasser und Farbe, Tusche, Roller verwandelt, entwickelt, entrollt eine eigene persönliche Geschichte, die einen vergnüglich stimmt, weiterzumachen.

WIE BIST DU „IN DER WELT“ ZU HAUSE?  

Ich bin froh und dankbar, in dieser Zeit zu leben:
Einer Welt, in der sich viel bewegt, viel verändert, manchmal zuviel!
Je weiter technologische Entwicklungen (die uns ja auch das Leben erleichtern) fortschreiten, desto stärker entsteht das Bedürfnis, sich auf die inneren Werte zu besinnen, die drohen, verloren zu gehen.
Weg von technologischen Lösungen, hin zu philosophischen Inhalten, die das innere Sein fördern. Das ist spannend und manchmal dadurch auch schön, auf die Wärme von „damals“ zurückzublicken, ohne darin steckenzubleiben, aber dennoch mit Blick auf die Zukunft leben.

WIE BEGEGNEST DU DEINEN TEILNEHMENDEN?  WIE „UNTERRICHTEST“ DU? 

Unvoreingenommen, weil die Teilnehmenden für die gewählte Werkstatt „gelebte Schätze“ mitbringen! 
Auf gleicher Ebene begeistere und inspiriere ich die Teilnehmenden mit eigenen erworbenen Erfahrungen – positiv wie negativ, denn: Dinge, die einmal schiefgelaufen sind, können mitunter auch lustig sein.
Die Atmosphäre im Studio kann entspannt locker-humorvoll sein, sodass jeder in seinem eigenen Tempo und auf seine eigene Art ins TUN kommen kann.
Bereits geschaffene Arbeiten mit fragendem Blick zu betrachten kann sehr befreiend und sinnvoll sein, um mutig das nächste Projekt zu starten. Auf diese Weise kann die erstellte Arbeit objektiver betrachtet werden, hat eine positive Wirkung! und schafft eine ehrliche offene Atmosphäre in der Gruppe.
Der Abschied lädt ein zu einem freudigen Wiedersehen.